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Überzeugende Leistung der Essener Fachschüler

 

Am Samstag, 17.04.2010, öffneten die Pforten der diesjährigen NRW-Landesgartenschau in Hemer. Bei strahlendem Sonnenschein war eine der meist besuchten Attraktionen wie so oft der beispielgebende Ausstellungsbeitrag „Mustergrabanlage“. Das Grab des Gartenbauzentrums Essen erhielt vom kritischen Preisgericht die beste Bewertung von 40 Ausstellungsbeiträgen.

Gemeinsam mit ihrer Fachlehrerin, Floristmeisterin Anja Qayyum, planten die Fachschüler schon seit Zulosung der Grabmale die Anlage ihres einstelligen Mustergrabes auf der diesjährigen Landesgartenschau. In der Praxis kam natürlich vieles wieder einmal anders: die angekündigte Stele war gut 30 cm höher als in der Planung angegeben und sie hatte einen anderen Stand innerhalb des Grabes. Hier galt es also flexibel die vorbereitete Planung anzupassen und umzusetzen. Am Tag vor der Eröffnung wurde dann noch die Wechselbepflanzung eingebracht; ein einmalig schönes Frühjahrs-Schmuckbeet, wie die Preisrichter befanden.

Ambiente, Zusammenhalt und Kollegialität waren wie auf einer Bundesgartenschau, berichtete die Klassenlehrerin Anja Qayyum. Man half sich aus, gab sich Ratschläge und gestaltete auch die Arbeitspausen gemeinsam. Dass bei dem hohen Standard, der sich vielfach hinter Bundesgartenschau-Beiträgen keinesfalls verstecken muss, den Essenern die beste Bewertung der Jury zuteil wurde, freut uns besonders. Den Studierenden hat es Freude gemacht und im Zusammenwirken der Berufskollegen auch viel Spaß. Wir sind sicher, auch hier wieder Kondensationskerne gebildet zu haben für das zukünftige Engagement der Beteiligten bei ähnlichen berufsständischen Präsentationen für Image und Leistungsfähigkeit des friedhofsgärtnerischen Berufsstandes.


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